Clostridium difficile: Wie sich resistente Keime global ausbreiten konnten

  • Servus!

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    Cambridge – Durch die Erbgutanalyse von Krankheitskeimen lässt sich deren Ausbrei­tung häufig rekonstruieren. Eine Studie in Nature Genetics (2012; doi: 10.1038/ng.2478) zeigt, wie sich zwei Stämme des
    Darmbakteriums Clostridium difficile im letzten Jahrzehnt weltweit ausbreiten konnte. Obwohl seine beiden Toxine TcdA und TcdB eine schwere Darmentzündung auslösen können, war C. difficile lange Zeit ein
    harmloser Darmbe­wohner. In der normalen intestinalen Flora spielt er nur eine untergeordnete Rolle.

    Link zum vollständigen Artikel im Ärzteblatt

  • Servus!


    Wahrlich...Schon der Gedanke ist absolut ekelerregend...


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    Amsterdam – Der Gedanke entsetzt die Patienten und viele Ärzte beurteilen die unkon­ventionelle Therapie skeptisch oder warnen vor möglichen Gefahren. Doch eine rando­misierte Studie im New England Journal of Medicine (2013; doi :10.1056/NEJMoa­1205037) belegt, dass eine Transplantation von Faeces gesunder Spender den Darm bei C. difficile-Infektionen sanieren kann und die Diarrhö häufiger zur Ausheilung bringt als eine Vancomycin-Therapie.

    Baaahh...


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    Die Idee, den Patienten zu therapeutischen Zwecken eine Faeces-Lösung über eine Magensonde zuzuführen, stößt jedoch nicht nur bei den Patienten auf Widerstand.