Beiträge von MStumpf

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    Hamburg – Rund zwei Jahre nach der EHEC-Epidemie in Deutschland leiden immer weniger frühere Patienten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf an Spätfolgen. Bei der diesjährigen Untersuchung von 73 Menschen, bei denen einst die schwere EHEC-Verlaufsform hämolytisch-urämisches Syndrom (Hus) diagnostiziert wurde, hatten nur noch sechs Prozent einen erhöhten Kreatininwert im Blut. Der Wert ist ein Marker für die Funktionsfähigkeit der Niere. 2012 hatten noch 14 Prozent einen erhöhten Wert, bei der Entlassung der Patienten 2011 sogar 59 Prozent, wie Rolf Stahl vom UKE sagte. „Es ist eine sehr erfreuliche Veränderung.“


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    Anbei eine Information aus einem europäischen Nachbarland...


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    Krankenhäuser sind ab sofort für bleibende Schäden nach nosokomialen Infektionen bei Patienten haftbar. Dieses Urteil hat das Kassationsgericht am 31. Januar dieses Jahres gefällt, nachdem Me Gaston Vogel gegen den sogenannten „aléa thérapeutique“ vorgegangen war. Im Klartext: Krankenhäuser sind künftig verantwortlich für Infektionen, die sich die Patienten bei der Behandlung zugezogen haben.


    Hier zum vollständigen Link bei wort.lu

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    Wahrlich...Schon der Gedanke ist absolut ekelerregend...


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    Amsterdam – Der Gedanke entsetzt die Patienten und viele Ärzte beurteilen die unkon­ventionelle Therapie skeptisch oder warnen vor möglichen Gefahren. Doch eine rando­misierte Studie im New England Journal of Medicine (2013; doi :10.1056/NEJMoa­1205037) belegt, dass eine Transplantation von Faeces gesunder Spender den Darm bei C. difficile-Infektionen sanieren kann und die Diarrhö häufiger zur Ausheilung bringt als eine Vancomycin-Therapie.

    Baaahh...


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    Die Idee, den Patienten zu therapeutischen Zwecken eine Faeces-Lösung über eine Magensonde zuzuführen, stößt jedoch nicht nur bei den Patienten auf Widerstand.

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    Dresden – Sachsen ergänzt die Meldepflicht für aggressive Krankenhauskeime. Ab Mittwoch müssen bei Auftreten auch sogenannte KPC-Darmkeime (Klebsiella pneumoniae Carbapenemase) angegeben werden, wie Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU) in Dresden sagte. Damit seien insgesamt 19 Erreger meldepflichtig. Die Keime können bei schwerkranken Patienten Durchfälle, Lungenentzündungen und sogar tödliche Blutvergiftungen auslösen. Sie gelten als gefährlich, da sie gleich gegen mehrere Antibiotika resistent sind.

    Link zum vollständigen Artikel im Ärzteblatt

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    Cambridge – Durch die Erbgutanalyse von Krankheitskeimen lässt sich deren Ausbrei­tung häufig rekonstruieren. Eine Studie in Nature Genetics (2012; doi: 10.1038/ng.2478) zeigt, wie sich zwei Stämme des
    Darmbakteriums Clostridium difficile im letzten Jahrzehnt weltweit ausbreiten konnte. Obwohl seine beiden Toxine TcdA und TcdB eine schwere Darmentzündung auslösen können, war C. difficile lange Zeit ein
    harmloser Darmbe­wohner. In der normalen intestinalen Flora spielt er nur eine untergeordnete Rolle.

    Link zum vollständigen Artikel im Ärzteblatt

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    Berlin – Eine Übersicht über die gesetzlichen Regelungen zur Hygiene hat der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) zusammengestellt. Sie betreffen Vorgaben, die von baulichen, technischen oder organisatorischen Maßnahmen über Desinfektions- und Sterilisationsvorschriften bis zum Hygienemanagement reichen. „Ziel ist es, das Infektionsrisiko bei einem Aufenthalt in einem Krankenhaus, einer Praxis oder einer anderen Gesundheitseinrichtung zu verringern“, hieß es aus dem G-BA.

    Link zum vollständigen Artikel im Ärzteblatt

    Sie sind über all...the germs... :cool: 

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    When you combine a cellphone's proximity to your ears, nose and mouth with its bacteria-loving warmth, the result can be harmful to your health. This hazard, says Jeffrey Cain, the president of the American
    Academy of Family Physicians and chief of family medicine at Children's Hospital Colorado, often goes unnoticed. "Some things we think are personal are actually more public than we imagine." Bacteria and other
    infectious agents on a phone can cause flu, pinkeye or diarrhea, says Dr. Cain.

    Guggst du "The Wall Street Journal"

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    Hamburg – Gramnegative, Beta-Laktamase bildende Bakterien machen aktuellen Studien zu Folge circa die Hälfte der Erreger mit Antibiotikaresistenzen bei den nosoko­mialen Infektionen auf deutschen Intensivstationen aus. Das hat Petra Gastmeier von der Charite Berlin bei der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie in Hamburg berichtet.


    Link zum Artikel im Ärzteblatt

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    Hab gestern auf SKY den Film "Contagion" gesehen. Sehr anschaulich, vorallem mit wirklich guten Schauspielern besetzt, zeigt er den weltweiten Ausbruch eines bislang unbekannten Virenstammes.


    Der "eigentliche" Übertragungsweg wird erst am Ende dargestellt. Es lohnt sich ihn anzuschauen.


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    Nach dem Besuch dieses Films wird der Zuschauer öffentliche Verkehrsmittel nur mit einem leichten Gefühl von Paranoia betreten. Er wird einen kleinen Vorrat an Konserven anlegen, seine Liebsten vor jedem Kuss mit Desinfektionsmittel einsprühen und sich fragen, wo man eigentlich diese luftdichten Laboranzüge mit tragbarem Sauerstoffgerät und reißfesten Gummihandschuhen bekommen kann.


    Tatsächlich ist Steven Soderberghs Seuchenfilm Contagion wunderbares Panik-Kino, was im Wesentlichen daran liegt, dass Soderbergh sein Szenario vollkommen unpanisch entfaltet. Im ruhigen, aber zwingend voranschreitenden Rhythmus und mit dokumentarisch anmutenden Bildern schildert er die Ausbreitung einer tödlichen Grippeinfektion, die von Macao ausgehend die gesamte Welt erfasst.

    Hier der Trailer zum Film:


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    In der aktuellen Asugabe der Zeitschrift Hygiene & Medizin ist ein sehr interessanter Artikel:

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    [i]Hubert Weiß

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    Die anhaltende Diskussion um einen effektiveren Schutz vor Krankenhausinfektionen konzentriert sich insbesondere auf die Aktivitäten des Hygienemanagements und auf die Suche nach allen nur denkbaren Möglichkeiten des Eintrags von Krankheitserregern in den klinischen Bereich. In der vorliegenden Untersuchung wird der Frage nachgegangen, ob das Weihwasser der Krankenhauskapelle und die Hand der in das Weihwasser eintauchenden Finger von Kapellenbesuchern auch ein mögliches Reservoir für eine Kontamination von Patienten im klinischen Bereich und der Arbeitsgeräte des Krankenhauses darstellen könnten. Der im Weihwasser gefundene hohe Gehalt an bakteriellen Erregern und nachgewiesenen diversen Bakterienspezies lassen den Schluss zu, dass auch das Weihwasser als ein nicht zu unterschätzender kritischer Kontrollpunkt in das Monitoring und Hygienemanagement einer Klinik einbezogen werden sollte. Es werden Vorschläge zur Erweiterung des Hygienemanagements und zur Reduzierung der Keimzahlen in Weihwassergefäßen erarbeitet. Schließlich werden Haftungsfragen erörtert.


    Näheres im Artikel HygMed 2012; 37 [3]: 72–76[/i]

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    wird man derzeit die Norovirusinfektionen nicht los.


    ...seit wann ist der Ausbruch in der Klinik?


    Noroviren sind manchmal hartnäckig - wie wir alle wissen. Wichtig: Ein strafferes Hygieneregime fahren, um eine Weiterverbreitung einzudämmen.

    Hier der Link zum Fernsehbericht




    Dauer: ca. 52 min




    Der Anfang ist etwas zäh...Es handelt aber um:...



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    Der Franzose Henri Lemaitre setzt seine ganze Hoffnung darauf. Ein Sturz von der Leiter hatte für ihn tragische Konsequenzen. Die Operationen übersteht er gut, doch dann infiziert er sich im Krankenhaus mit einem lebensgefährlichen resistenten Keim. Kein Antibiotikum hilft. Zwischenzeitlich sieht es so aus, als könne nur eine Amputation Henri Lemaitre retten. Der Pariser Arzt Alain Dublanchet hat die Therapie mit Bakteriophagen erstmals am Pariser Institut Pasteur kennengelernt. Nun hofft er am Eliava-Institut in Georgien die Lösung für seinen Patienten Lemaitre zu finden. Seit Jahrenzehnten hat sich dort die Therapie mit Phagen bewährt.
    Bakteriophagen sind der natürliche Feind der Bakterien. Anders als Antibiotika befallen sie nur eine bestimmte Bakterienart und wirken spezifischer. Dies ist Vor- und Nachteil zugleich. Denn der Bakterienstamm muss genau bestimmt werden, bevor die Phagenkultur auf diesen Keim angelegt werden kann, anders als bei einem Breitband-Antibiotikum.