Beiträge von Vogt

    Hi,


    ich habe hier bei uns im Kreis einen Dipl. Biologen und Sachverständigen, der ganz ganz viele Brunnen und Bäder betreut und berät. Dieser nimmt dort auch die Proben (Probennehmerschein hat er + Fortbildungen), er hat ein eigenes nicht akkreditiertes Labor und ist bei einem akredditierten Labor beschäftigt. Er bringt die offiziellen Proben zu dem akkreditiertem Labor, welches dann den Befund erstellt und uns übersendet. Ich lese jetzt nicht, dass das nicht mehr statthaft ist, da ja alle formellen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Untersuchungsstelle ist zugelassen und der Probennehmer hat den Sach- und Fachverstand und ist bei der Untersuchungsstelle im QM eingebunden.


    Wo genau steht es, dass diese vertragliche Form nicht mehr zugelassen ist. Wie gesagt, wir hier alle (darunter mehrere Dipl. Ing.) interpretieren den § 14 etwas anders. Der Usl beauftragt ja die Untersuchungsstelle durch den Subunternehmer, der ja ein Teil der Untersuchungsstelle ist.


    Ich hätte keine Probleme es ihm zu untersagen, aber dann muss es zu 100 % sicher sein und keine Auslegungssache.


    Grüße

    Peter

    Und was ist jetzt neu?


    Die Labore mussten immer akkreditiert sein und der Probennehmer zertifiziert. Selbst wir stehen namentlich bei einem bestimmten Labor unter zertifizierte Probennehmer und können die Probe nicht irgendwo hinbringen.


    Proben die die Brunnenbauer veranlassen in ihren eigenen Laboren oder die Probe die in die Apotheke gebracht wurde, dienen ja nur als Kontrolle für Usl und ersetzen nicht die von uns geforderten Untersuchungen.


    Und bei knapp 15.000 Eigenwasserversorgungsanlagen haben wir hier eine Menge Befunde + TWI und was noch alles beprobt werden muss.


    Grüße

    Peter

    Hallo,


    ich hatte das Buch von Jens Gerhardt bestellt und es auch schon geliefert bekommen. Was ich bis dato gelesen habe, empfand ich relativ verständlich und auch hilfreich.

    Die Aktualisierungen des IfSG vom Juli 2017 sind enthalten. Der Preis ist fürstlich, aber den hat mein Arbeitgeber ja getragen.


    Man sollte keine Wunder erwarten oder bahnbrechende neue Erkenntnisse, aber ich denke für die tägliche Arbeit ist es brauchbar.


    Meine Aussage zu dem Buch ist meine Meinung und jeder sollte sich da seine eigene Meinung drüber bilden. Ich habe jetzt nur sachlich meine bisherige Erfahrung mit dem Buch versucht darzustellen.


    Grüße

    Peter

    Sieht man an den Folgebefunden!


    Nachdem ein positiver Befund vorlag, erfolgt ein Anschreiben mit einer NK innerhalb von 6 Wochen (bei > 10.000 KBE natürlich schneller), wenn die 1. NK in Ordnung ist, erfolgt eine 2 NK nach 3 Monaten und dann eine weitere nach 12 Monaten.


    Zudem müssen die Maßnahmen die erfolgt sind uns ja auch mitteilt werden. Wir z.B. bekommen oft Rechnungen von Istallateurfirmen, die dann eine Analyse des TWI Netzes vorgenommen haben und den Fehler gefunden und dann auch direkt beseitigt haben.


    Grüße

    Peter

    Moin,


    wobei man bei endständigen Sterilfilter davon ausgehen sollte, diese 30 Tage zu betreiben und dann nicht immer auszutauschen. 1x 30 Tage kann man diese zu Überbrückung nutzen, aber länger nicht. Und ein Duschverbot ist erst ab 10.000 KBE eigentlich auzusprechen, wenn der Betreiber nicht von alleine schon sagt, ich schliesse die Duschen bei weniger als 10.000 KBE.


    Da mag das alles schon stimmen mit der Belastbarkeit und Verträglichkeit der Werkstoffe, aber eine wirkliche praktische Alternative als "Erste Hilfe" gibt es nicht zu chemischen und thermischen Desinfektion.


    In den Gefährdungsanalysen der "großen" Firmen wird ja empfohlen Sterilfilter und dann kurzfristige Sanierungsmaßnahmen innerhalb von 14 Tagen. Nur sind diese Gefährdungsanalysen sehr selten, da sehr kostenintensiv. Wir verzichten z.B. auf die Analysen, je nach Objekttyp und KBE Zahl (Einzelfallentscheidung) und es reicht wenn der Hausinstallateur uns einen Mängelbericht schickt.


    Grüße

    Peter